Glück für den Bundeswirtschaftsminister

Karl-Theodor zu Guttenberg mit einer lachenden Tigersau im Arm

04. 06.2009 – Der Bundeswirtschaftsminister ist Schirmherr der Auktion Eins, bei der am 16. Juni in Berlin bezaubernde Schweine und phantastische Kühe versteigert werden. Mit dem Erlös aus der Versteigerung der bunten Herde schickt die Deutsche Stiftung Kulturlandschaft zusammen mit dem Bauernverband Kinder zum Unterricht auf den Bauernhof.

„Zu den Problemfeldern, um die wir uns kümmern müssen, gehört auch die Situation auf dem Lande,“ sagte Helmut Born (rechts),

Vorstand der Stiftung und DBV-Generalsekretär, bei der Übergabe des Schweins im Bundeswirtschaftsministerium in Berlin.

Die ist nicht überall gut, auch wenn viele Menschen es immer noch als großes Glück empfinden, auf dem Lande zu leben. Zunahme der Landflucht, Überalterung, eine erodierende Infrastruktur: der Wandel in den Dörfern ist vielerorts spürbar, es genügt, sich ein wenig umzusehen auf dem Land und im Land. Das Sterben der Dörfer hat Folgen für das Gesicht der deutschen Kulturlandschaften, für benachbarte Wirtschaftzweige, für Traditionen und Dialekte, für Kultur und Geschichte und damit für die Stabilität auf dem Land.

Die Deutsche Stiftung Kulturlandschaft fordert neue Ideen und Konzepte für das Land von morgen. Noch schafft das Land. Noch sind die ländlichen Regionen Heimat für 56 Millionen Menschen und damit für mehr als zwei Drittel der deutschen Bevölkerung. Noch stehen knapp 60 Prozent der deutschen Wirtschaftsleistung im ländlichen Raum. Im Stadt-Land-Konflikt wird das Land nur gewinnen, wenn es in Bewegung bleibt und seine Zukunft aktiv gestaltet.

Foto: Agentur Bildschön